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  Bäder - medizinische Bäder aller Art

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Definition

Der Begriff stammt aus der Balneotherapie, der hier als „künstliche Bäder“ bezeichnet wird und mit zur Hydrotherapie zählt. Mit Zusätzen von Mineralien, Kohlensäure, Schwefel, Sauerstoff (Luftperlbad) oder pflanzlichen Auszügen kommt diese Therapie zur Anwendung.
Es wird dabei zwischen Voll-, 3/4-, 1/2- oder Teilbad (Hand-, Fuß- und Sitzbad) unterschieden. Mit aus- oder absteigenden Temperaturen wird der thermische Wirkungsfaktor gesteuert.


 
Anwendungsbereiche

In der Dermatologie werden Bäder mit verschiedenen Zusätzen für alle Erkrankungen der Haut angewendet.
Außerdem wirkt es bei internistischen Erkrankungen, wie Lungenerkrankungen (durch Einatmen der Zusätze, Durchblutungsförderung) entgegen; bei Kreislauferkrankungen nutzt Gefäßtraining (Kneippsche Güsse, Wassertreten) und bei Varizen, Hämmoriden helfen Sitzbäder.
Im gynäkologischen Bereich wird es zur Schwangerschaftsvorbereitung empfohlen. Dafür eignen sich krampflösende Bäder, Beruhigungsbäder und viele mehr.
Beruhigungsbäder (Baldrean), krampflösende Bäder, Entspannungsbäder, Blitzgüsse usw. wendet auch der Bereich der Neurologie und Psychologie an.