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Definition |
Wörtlich übersetzt heißt Osteopathie
„krankhafte Veränderung des Knochens“,
aber das kann zu Missverständnissen
führen. Therapeuten und Forscher der
ersten Stunde, verbanden die Begriffe:
Knochen („Osteo“) und Leiden („Pathos“)
und hatten als Ergebnis Osteopathie.
Sie kamen weiterhin zu der Erkenntnis,
dass ein freier Blutfluss Gesundheit
gewährleistet, wohingegen lokale oder
allgemeine Zirkulationsstörungen
Krankheiten hervorrufen.
In der osteopathischen Behandlung
benutzt man die Hebelwirkung der
Knochen, um den Druck auf Nerven,
Arterien, und Venen zu entlasten und
dadurch wieder die Voraussetzungen für
eine gesunde Physiologie zu schaffen.
Auch heute besteht das Bestreben eines
Osteopathen darin, die mechanischen und
strukturellen Hindernisse zu beseitigen,
die die Kommunikation der
Körperflüssigkeiten hemmen, der intra-
wie auch der extracellulären, inklusive
der Hirnflüssigkeit.
Dabei ist die Vielfalt der „Techniken“
angepasst an die Vielfalt der Ursachen
von Bewegungsverlusten (Frakturen,
Verstauchungen, Entzündungen,
Verklebungen, Narben, Fehlbelastungen,
psychische und soziale Einflüsse,
Ernährungs- und Lebensgewohnheiten).
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Anwendungsbereiche |
Die cranio-sakrale Osteopathie ist als
ganzheitliche Behandlungsmethode
anzusehen und deckt somit das gesamte
Spektrum der physikalischen Therapie
übergreifend auf alle medizinischen
Bereiche ab.