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Definition |
Connective tissue massage wird auch
Segmenttherapie oder Nervenpunktmassage
genannt.
Sie ist eine Form der Reflexzonenmassage,
bei der durch langsames und ausgedehntes
Streichen der Haut und des subkutanen
Bindegewebes mit einer Fingerkuppe ein
tangentialer Zugreiz ausgeübt wird.
So kommt es zu einer segmentalen Reflektion. Hier
wird eine Beeinflussung der inneren
Organe und der peripheren arteriellen
Durchblutung erzielt. Die
Behandlungstechniken werden nach Dicke
oder nach Teirich-Leubel eingeteilt.
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Anwendungsbereiche |
Sie ist eine hervorragende Therapie bei
psychosomatischen Beschwerden.
In der Orthopädie wird die Therapie
oft bei
starken refektorischen muskulären
Tonusveränderungen, Gelenkbeschwerden
aller Art mit neurologischer und
Weichteilbeteiligung
(Kapsel-Band-Apparat) angewendet.
Vor allem aber bei internistischen
Erkrankungen aller Art, besonders
Lungen- und Herzerkrankungen, sowie
vererbten oder angeborenen Krankheiten,
wie z.B Mucoviszidose, bringt die Anwendung
eine Verbesserung. Zum Einsatz kommt die
Methode auch bei gynäkologischen
Erkrankungen und als operative
Nachbehandlung, ebenso als operative Nachbehandlung als spezielle
Narbenbehandlung und Prophylaxe.
Da die Bindegewebsmassage zu der
Reflexzonentherapie gehört, fällt ihr
auch rechtlich eine besondere Rolle zu.
Nach deutschem Ärzte- und
Heilpraktikergesetz dürfen
Reflexzonenbehandlungen nur von Ärzten
oder Heilpraktikern und auch im Auftrage
dieser von Dritten mit besonderer
Qualifikation durchgeführt werden. Dies
bedeutet, das anerkannte
Reflexzonenbehandlungen nur dann von
anerkannten Masseuren und
Physiotherapeuten abgegeben werden
dürfen, wenn diese eine anerkannte
Weiterbildung in dieser
Behandlungstechnik vorweisen können und
die Behandlung von einem Arzt oder
Heilpraktiker rezeptioniert wurde.
Unter diese Regelung fällt rein
rechtlich auch die
Fußreflexzonentherapie.